Einzeltherapie

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Einzeltherapie – Körpertherapie in Hamburg

Körperempfindungen und Gefühle wahrnehmen

Durch die Einzeltherapie findet in unserem Körper ein behutsamer Veränderungsprozess statt.
Wir lernen Empfindungen in unserem Körper bewusst wahrzunehmen und zu lokalisieren und die dazugehörigen Gefühle zu benennen. Ebenso wie es nötig sein kann zu lernen, die Körperempfindungen auch mal von unseren Gefühlen zu trennen, da unsere Gefühle nicht immer zutreffend sein müssen, uns in die Irre leiten können.

Der Zugang zu Impliziten Gedächtnis

An unsere ersten 4 Lebensjahre haben wir in der Regel keine Erinnerung, da diese in unserem impliziten Gedächtnis abgespeichert sind,  auf dem wir auf dem normalen Weg keinen Zugriff haben. Unbewusst beeinflussen uns aber die Geschehnisse aus dieser Zeit sehr stark. Alte, unbewusste Gefühlsmuster überschreiben ständig aktuelle Situationen und lassen uns immer wieder in alte Verhaltensmuster zurückfallen.
Durch die Fokussierung auf die Körperempfindungen und Gefühle in der Therapie, können alte Erinnerungen und festgehaltene Gefühle langsam ins Bewusstsein kommen, werden neu entdeckt, verarbeitet. Wut, Angst, Trauer, Scham, aber auch Liebe, Freude sind willkommen und können ihren natürlichen Ausdruck finden.

Durch Selbstregulation in den Körper kommen

In der Körperpsychotherapie können alte Verletzungen und traumatische Erfahrungen in einem neuen und sicheren Rahmen, angemessen reintegriert werden.
Wir lernen auch unangenehme Gefühle zu tolerieren und mit der Zeit uns selbst beizustehen.
Mit der Zeit wächst so unsere Selbstregulation, die wesentlich dazu beisteuert, dass wir mehr „bei uns“ bleiben können. Je mehr wir in unseren Körper kommen, umso mehr kommen wir „nach Hause“.

Entwicklungstrauma 

Das Thema Entwicklungstrauma hat einen großen Stellenwert in meiner Arbeit, ich bin davon überzeugt, dass Entwicklungstrauma ein Großteil unserer Gesellschaft betrifft. Typische Symptome sind unter anderen, „sich allein und getrennt von der Welt fühlen“, Kontakt.- und Beziehungslosigkeit, starke Unsicherheit sich selbst und der Welt gegenüber, Schwierigkeiten seine Gefühle zu regulieren und die Angst von Gefühlen überschwemmt zu werden. Die Folge sind Angst und Panikattacken, Dissoziation, selbstverletzendes Verhalten und Depression.
Ein Entwicklungstrauma ist fast immer hoher Stress, der über längere Zeit anhält und oftmals damit verbunden ist, sich nirgendwo sicher zu fühlen. Ein Beispiel: Ein Baby das lange Zeit weint, aber von seiner Mutter ignoriert und nicht getröstet wird, wird immer verzweifelter und verängstigter. Es entwickelt Todesangst, da es zu 100% von seiner Mutter abhängig ist. Dieses Gefühl überflutet das Baby, aus diesem Grund fängt es an zu dissoziieren. Wenn diese Situation sich immer wiederholt, entsteht ein Entwicklungstrauma.
Es greift meist sehr viel tiefer in die Persönlichkeitsstruktur und –entwicklung ein, als das ein Schocktrauma tut.
Darum ist es in der Therapie von entscheidender Bedeutung, das Thema Entwicklungstrauma zu bearbeiten.

Vertrauen entwickeln durch Erfahrung

Wenn mit der Zeit in der Therapie das Vertrauen zu sich zunimmt, und die Sehn­sucht zum Leben grö­ßer wird als die Angst, kann der ur­sprüng­li­che in­ne­re Reich­tum zu­rück­er­obert, Le­ben­dig­keit und Le­bens­freu­de wieder zurückge­won­nen wer­den. Vielleicht aber auch das erste Mal im Leben bewusst erlebt werden.

Eine erfolgreiche Körperpsychotherapie hat weitreichende, positive Folgen für Körper und Psyche gleichermaßen.
Sie ist wirksam bei Gefühlen der Ruhelosigkeit, Ohnmacht, inneren Leere und Niedergeschlagenheit, sowie bei Wut-, Angst-, Scham- und Schuldgefühlen.
Auch die durch die traumatischen Gefühle ausgelösten psychosomatischen Beschwerden wie, Übererregung, Kraftlosigkeit, Schmerzen, Schlafstörungen, Magen- und Darmprobleme, Enge- und Anspannungsgefühle, können sich auflösen.

Körpertherapie in Bindungsorientierter Beziehung

Ich verstecke mich nicht hinter der Rolle als Therapeutin, sondern denke, dass es von entscheidender Bedeutung ist, sich auf Augenhöhe zu begegnen.
Die Beziehung zwischen Klient und Therapeut lebt für mich von der vertrauensvollen, authentischen, liebevollen und bindungsorientierten Beziehung. Die Interventionsmöglichkeiten, die wir in der Therapie anwenden, werden erst im Rahmen einer solchen Beziehung wirksam.
Denn in Beziehungen sind unsere Wunden entstanden – in Beziehung lassen sie sich heilen.

Eine Probesitzung können sie unter 0173 – 6110250 vereinbaren oder sie benutzen
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